Aktuelles: Laufenburg

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Kunstwerke aus Le Croisic im Städtle

Autor: Hirsch & Wölfl GmbH
Artikel vom 12.07.2013

Sie wecken das Fernweh, die 20 impressionistischen Gemälde des Malers Eugene Jean Chapleau. 1969 starb der in Le Croisic lebende und schaffende Künstler und vermachte seiner Stadt sein Haus, die zum Atelier umgebaute Kapelle und sage und schreibe 1200 Bilder. 20 dieser Werke traten nun die Reise nach Laufenburg an und wurden im Rahmen der ganzjährig angelegten Feierlichkeiten zum 40. Geburtstag der Verschwisterung beider Städte im Laufenburger Schlössle der Öffentlichkeit vorgestellt. Einen Tag nach der Vernissage wurden die Bilder wieder eingepackt und auf die Geschäfte der Laufenburger Altstadt verteilt, wo sie bis in den Herbst hinein in den Schaufenstern auch betrachtet werden können.

Gudrid Brauch vom deutsch-französischen Freundeskreis hielt bei der Vernissage die Laudatio auf den Künstler. Dessen Werke allerdings brauchen keine nähere Ausführung. Sie zeigen sein Le Croisic, den Hafen, die Blumen, sein Haus, die Halbinsel Guérande. Auch ein Selbstportrait des Malers ist zu sehen. Es zeigt einen entspannten Menschen mit äußerst wachen Augen.

Die Kunst zu reisen, haben Ende Mai sechs Laufenburger Künstler ebenfalls entdeckt: Simone Urbanke, Peter A. Brauch, Toni Gerteis, Renate Kaiser, Youn Sun Beon-Martin und Roland Köpfer packten ihre Werke ein und fuhren damit nach Le Croisic. In einer ehemaligen Fischerhalle stehen und hängen seither 26 Holzskulpturen, fünf Steinskulpturen und über 40 Bilder, die Zeugnis dafür geben, was Laufenburgs Künstler zu bieten haben. „7711 Besucher haben die Ausstellung bereits besucht“, freute sich Bürgermeister Ulrich Krieger. „Die Resonanz ist wirklich enorm“, bestätigte Torsten Amann, Vorsitzender des deutsch-französischen Freundeskreises in Laufenburg.

Roland Köpfer hatte die Reisekunst in Film und Bild festgehalten. Der Film ist im Internet zu sehen und zeigt innerhalb fünf eindrucksreicher Minuten, wie eine ansprechende Ausstellung entsteht. Auch ein Fotobuch ist hier entstanden.

Dass Kunst in Le Croisic ernst genommen wird, beweist auch die Erfüllung von Chapleaus Wunsch, die Stadt möge aus seinem Haus einen Ausstellungsort für seine Werke schaffen. Die Renovierungsarbeiten sind zum Jahresende hin voraussichtlich abgeschlossen. Die „Chapleau Galerie“ gegenüber dem Rathaus allein sei „eine Reise wert“, ist sich Gudrid Brauch sicher.


Die Ausstellung
Bis Ende Oktober sind die Bilder des Künstlers Eugene Jean Chapleau aus Le Croisic in den Schaufenstern der Geschäfte der Laufenburger Altstadt zu sehen. Derzeit sind auch Werke von sechs Laufenburger Künstlern in der französischen Partnerstadt zu sehen. Roland Köpfer hat in einem ausdrucksvollen Film, wie auch in einem ansprechenden Fotobuch die Kunst auf dieser Reise begleitet. Der Film ist auf der Homepage der Stadt Laufenburg zu sehen, das Fotobuch liegt in der Buchhandlung „Buch & Café“ in der Andelbachstraße aus und kann auf Wunsch nachbestellt werden.


SÜDKURIER Text und Foto Tanja Oldenburg
Abdruck mit freundlicher Genehmigung des SÜDKURIER

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