Aktuelles: Laufenburg

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DRK Luttingen im Einsatz beim Elbe Hochwasser

Autor: Hirsch & Wölfl GmbH
Artikel vom 21.06.2013

DRK Luttingen vom 10. Juni bis 12. Juni im Einsatz beim Elbe Hochwasser

Massive Überflutungen und Dammbrüche, unter anderem an der Elbe, machten umfangreiche Evakuierungen und damit verbundene Notunterbringungen notwendig. Durch das Führungs- und Lagezentrum des DRK Bundesverbandes wurden alle vorhandenen Ressoucen des DRK an Feldbetten und Decken mobilisiert. Damit kann es am Montag in der Früh zu einer Voralarmierung des Betreuungslastkraftwagen der beim Luttinger DRK stationiert ist. Ziel eines Voralarms ist die Sicherstellung der Einsatzbereitschaft von Material und Personal, insbesondere von Fahrern mit entsprechender Fahrerlaubnisklasse.

Bereits um 13:00 Uhr wurde klar, dass es zu einem Einsatzauftrag kommen würde, und somit wurde im DRK Kreisverband Säckingen unter Leitung des stellvertretenden Rot-kreuz-Beauftragten Matthias Klein begonnen, das angeforderte Material aus den Ortsvereinen zu sammeln. Damit begann auch der Einsatz des OV Luttingen. Fahrer mit LKW wurden benötigt, um in Luttingen, Görwihl und Bad Säckingen die Hilfsgüter bereits aufzuladen. Wie richtig diese Maßnahme war, wurde um 18:00 Uhr klar, als der schriftliche Marschbefehl eintraf. Durch den Voralarm und die bereits erfolgten vorbereiteten Maßnahmen konnte der Lkw bereits um 18:45 Uhr mit Peter Ebner und Bruno Sonnenmoser als Fahrer von Luttingen aus in den Landkreis Ludwigslust-Parchim im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern starten.

Zunächst ging die Fahrt zum Kreisverband Waldshut, um dort noch rund 1,4 Tonnen Material zuzuladen. Zum Beladen wurden kurzfristig noch drei Helfer der Bereitschaft Luttingen nachalarmier,t damit die Fahrer dies nicht alleine bewerkstelligen mussten.
Mit insgesamt 180 Feldbetten, 270 Decken und 90 Kopfkissen wurde um 20.00 Uhr von Waldshut aus die Fahrt über Stuttgart, Würzburg, Kassel und Wolfsburg angetreten. Bei Dannenberg wurde die Elbe auf einer wegen des Hochwassers nicht gesperrten Brücke überquert. Dabei bot sich den beiden Fahrern ein erster kleiner Eindruck vom „See“ Elbe. Punkt 9:00 Uhr am Dienstag morgen wurde das Zie,l den DRK Bereitstellungsraum am Landratsamt in Ludwigslust erreicht.
Nach einem Frühstück das sich die Helfer nach 13 Stunden Fahrt verdient hatten, wurden sie, zusammen mit dem Personal der noch sechs weiteren LKWs aus dem Südbadischen, vom stellvertretenden Landrat des Landkreises begrüßt und ihnen der persönliche Dank für die Strapazen, die die Helfer auf sich genommen hatten ausgesprochen. Die mitgebrachten Decken und Feldbetten wurden, um eine baldige Rückfahrt zu ermöglichen, erst einmal in eine Halle deponier,t damit diese später von örtlichen Kräften auf die Notquartiere verteilt werden konnten.

Zu einem unverhofften Wiedersehen kam es am Abladeplatz mit dem ehemaligen Luttinger DRK Helfer und gebürtigen Luttinger Christian Blum, der sich als Fahrer für den Hilfstransport aus dem DRK Kreisverband Lörrach engagiert hatte. Er ist, nachdem er Laufenburg verlassen hatte, in den DRK Ortsverein Wyhlen eingetreten. Nach einem gemeinsamen Mittagessen zu dem die Helfer aus dem Badischen in die Kantine des Landratsamtes eingeladen worden waren, wurde die cirka 900 km lange Heimfahrt über Hamburg angetreten. Nach gut 26 Stunden fast ohne Pause und insgesamt 1912 km kamen die Fahrer Ebner und Sonnenmoser müde, aber froh geholfen zu haben, und um einige Erinnerungen reicher am Mittwoch um 02:00 Uhr wieder in Luttingen an.

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