Seite drucken
Laufenburg (Druckversion)

Bodenrichtwerte in Laufenburg (Baden)

Die Bodenrichtwerte zum 31.12.2018 sind in Einzelkarten dargestellt.

Klicken Sie einfach auf den Link des Stadtteils, für dessen Bodenrichtwerte Sie sich interessieren.

Die Gliederung der einzelnen Richtwertzonen orientiert sich an der vorgegebenen Nutzung. Folgende Nutzungen werden differenziert dargestellt: Wohnbauflächen, gemischte Bauflächen, gewerbliche Bauflächen, Sonderbauflächen und Rohbauflächen.

Bodenrichtwerte zum 31.12.2018 im Überblick

  • Die Bodenrichtwerte für Wohnbauflächen liegen je nach Gebietskulisse zwischen 105,00 €/m² und 180 €/m².

  • Die Bodenrichtwerte für gemischte Bauflächen liegen je nach Gebietskulisse zwischen 73,00 €/m² und 133 €/m².

  • Die Bodenrichtwerte für gewerbliche Flächen liegen je nach Gebietskulisse zwischen 61,00 €/m² und 148,50 €/m².

  • Der Bodenrichtwert für Sondergebiete beträgt 182,00 €/m².

  • Die Bodenrichtwerte für Bauerwartungsland liegen zwischen 7,50 €/m² und 10,00€/m².

Was ist der Bodenrichtwert?

Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert des Bodens für eine Mehrheit von Grundstücken, für die im Wesentlichen gleiche Nutzungs- und Wertverhältnisse vorliegen. 

Abweichungen des einzelnen Grundstücks in den wertbeeinflussenden Merkmalen und Umständen, wie Erschließungszustand, spezielle Lage, Art und Maß der baulichen Nutzung, landwirtschaftliche Nutzungsart, Bodenbeschaffenheit, Grundstücksgestalt, Lage in der Hochwassergefahrenkarte, Denkmalschutz, können erhebliche Abweichungen seines Verkehrswertes vom Bodenrichtwert bewirken.

Die Bodenrichtwerte werden grundsätzlich altlastenfrei ausgewiesen.

Ansprüche gegenüber dem Träger der Bauleitplanung, den Baugenehmigungsbehörden oder anderen Behörden können weder aus den Bodenrichtwerten, den Abgrenzungen der Bodenrichtwertzonen noch aus den sie beschreibenden Merkmalen abgeleitet werden.

Bodenrichtwerte und Abgrenzung haben grundsätzlich keine bindende Wirkung.

Bewertung von Bauerwartungsland, Rohbauland und bebauter Außenbereichsgrundstücken

Bauerwartungsland sind Flächen, die nach dem Stand der Bauleitplanung und der sonstigen städtebaulichen Entwicklung des Gebiets, eine bauliche Nutzung auf Grund konkreter Tatsachen mit hinreichender Sicherheit erwarten lassen. Wertanpassungen werden entsprechend der Planungsreife vorgenommen.

Rohbauland sind Flächen, die nach den §§ 30, 33 und 34 BauGB für eine bauliche Nutzung bestimmt sind, deren Erschließung aber noch nicht gesichert ist oder die nach Lage, Form und Größe für eine bauliche Nutzung unzureichend gestaltet sind.

Für die Einzelbewertung ist der Entwicklungszustand eines Bebauungsplangebietes entscheidend.

Folgende Faktoren beeinflussen den Bodenwert:

  • Stand des Bebauungsplanverfahrens (Aufstellungsbeschluss bis Rechtskraft)
  • Bodenordnung erforderlich oder nicht erforderlich
  • Bruttobauland oder Nettobauland
  • Erschließung geplant oder durchgeführt
  • Zeitfenster bis zu einer Bebauung

Der Bodenwert bebauter Außenbereichsgrundstücke richtet sich nach vergleichbaren Gebieten in der Nähe abzüglich eines Abschlags.

Auf eine differenzierte und sachverständige Betrachtung des Einzelobjekts je nach Lage und Objektart, unter Würdigung aller wertbeeinflussenden Faktoren, kann daher nicht verzichtet werden.

Wie wird der Bodenwert von landwirtschaftlichen Grundstücken ermittelt?

Die Bodenrichtwerte für landwirtschaftliche Grundstücke werden in der Ertragsmesszahl (EMZ) ausgedrückt. Die EMZ eines Grundstückes ist beim Vermessungsamt Waldshut zu erfragen.

Der Gutachterausschuss hat folgende Bodenrichtwerte für landwirtschaftliche Flächen beschlossen:

Ackerland (alle Gemarkungen)
EMZ x 5,00 € = Verkehrswert

Grünland (alle Gemarkungen)
EMZ x 4,00 € = Verkehrswert

Bei der Bewertung von landwirtschaftlichen Grundstücken, die sich in einem laufenden Flurbereinigungsverfahren befinden, orientiert sich der Gutachterausschuss an den im Verfahren festgelegten Werteinheiten.

http://www.laufenburg.de//leben-wohnen/bauen-wohnen/bodenrichtwerte/