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Kinderkrippe Löwenburg

Team

Unser pädagogisches Team besteht aus 11 Erzieherinnen.
Zur Unterstützung haben wir 2 junge Frauen im freiwilligen sozialen Jahr und für die Zubereitung des Mittagsessens ist eine Haushaltshilfe zuständig.
Einige Erzieherinnen haben eine spezielle Ausbildung für die pädagogische Arbeit mit 1-3 jährigen Kindern oder haben vorher schon in einer Krippe gearbeitet.

Ein eingespieltes, gut funktionierendes Team ist Grundvoraussetzung, um pädagogische Arbeit leisten zu können. Teamarbeit bedeutet für uns u.a.

  • regelmäßigen Austausch,
  • Auseinandersetzung und Reflexion über Inhalte und Ziele unserer Arbeit und
  • gegenseitige Unterstützung, Wertschätzung und Respekt.
Team Kinderkrippe Löwenburg
Team Kinderkrippe Löwenburg

Öffnungszeiten und Betriebsform

In der Kinderkrippe Löwenburg werden folgende Betreuungsmodelle angeboten:

  • Verlängerte Öffnungszeit-Betreuung (VÖ):
    Montag bis Freitag
    07:00 Uhr bis 13:30 Uhr
  • Ganztagsbetreuung (GT):
    Montag bis Donnerstag

    07:00 Uhr bis 17:00 Uhr

    Freitag
    07:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Es werden ein warmes Mittagessen und Ruhe-/Schlafmöglichkeiten über die Mittagszeit angeboten. Die Kosten für ein Frühstück und Mittagessen werden zusätzlich erhoben.

Betriebsform:
Die Kinderkrippe Löwenburg bietet in 4 Gruppen insgesamt bis zu 40 Plätze für Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren.

Einheitliche Standards in der Kinderkrippe Löwenburg:
Für eine gute Abstimmung zwischen Eltern, Kindern, Erzieherinnen/Erziehern und der Einrichtung wurden folgende einheitliche Standards festgelegt:

Einheitliche Standards Krippe Löwenburg

Anschrift und Kontakt

Kinderkrippe Löwenburg
Ansprechpartnerin: Leiterin Frau Reinger
Codmanstraße 11
79725 Laufenburg (Baden)

E-Mail: kita.loewenburg-laufenburg(@)web.de
Tel.: 07763 9295580

Pädagogisches Profil

Unser Bild vom Kind:

Jedes Kind ist einzigartig!

Kinder wollen sich von sich aus entwickeln. Damit sie diesem inneren Drang folgen können, müssen sie in ihrer Umwelt Erfahrungen machen können.
Durch seine unvoreingenommene Art wird das Kind zum Entdecker und Forscher und ist Akteur seiner Entwicklung.
In unserer pädagogischen Arbeit steht das Kind im Mittelpunkt. Mit unserer wertschätzenden Haltung richten wir unseren Blick auf die Ressourcen des Kindes und bestärken es, diese weiter auszubauen. Wir berücksichtigen den individuellen Entwicklungsstand des Kindes und beobachten, fördern und begleiten es ein Stück seines Lebens.

Grundlage für unsere pädagogische Arbeit ist der Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für Baden-Württemberg. In unserem Alltag, der Raumgestaltung, der Auswahl an Spielmaterial und unseren Angeboten orientieren wir uns an den im Bildungs- und Orientierungsplan enthaltenen Bildungs- und Entwicklungsfeldern.

Beobachtung und Dokumentation

Der Entwicklungsstand der einzelnen Kinder wird durch Beobachtung, Dokumentation und Portfolioarbeit festgehalten. Hierfür arbeiten wir nach dem Ansatz der Bildungs- und Lerngeschichten. Im Mittelpunkt stehen bei den Bildungs- und Lerngeschichten die Lernprozesse der Kinder. Es geht nicht darum, festzustellen was ein Kind kann oder „noch“ nicht kann, sondern wie es lernt, etwas übt, sich Neuem zuwendet, sich Anforderungen stellt und diese bewältigt. Dadurch wird auf die Stärken des Kindes geschaut.

Die Beobachtungen, woran das Kind gerade arbeitet und die Kenntnis über seine Stärken und Interessen werden zum Ausgangspunkt von Unterstützung und Förderung. Lerngeschichten sind eine wertschätzende Methode, den Kindern über ihr Gelerntes Rückmeldung zu geben.

In der Umsetzung bedeutet das, dass die Kinder regelmäßig von den Bezugserzieherinnen gezielt beobachtet werden. Diese Beobachtungen werden nach fünf verschiedenen Lerndispositionen ausgewertet und in einer kollegialen Beratung mit den anderen Erzieherinnen besprochen. So kommen unterschiedliche Eindrücke über das Kind zusammen und es entsteht eine Lerngeschichte. Gemeinsam werden nächste Schritte für das Kind geplant, so dass es seine Interessen weiterverfolgen und das Gelernte ausbauen kann. Die Lerngeschichte kommt in das Portfolio.

Im Portfolio werden wichtige Entwicklungsschritte und erreichte Bildungsziele vom ersten Tag an dokumentiert.
Es ist eine Dokumentation über die Kompetenzen des Kindes, beschreibt und zeigt anhand von Fotos, wie es etwas gelernt hat und wofür es sich interessiert. Das Portfolio wird für jedes Kind regelmäßig geführt und enthält eine individuelle Gestaltung mit persönlichen Bildbeschreibungen. So können langfristige Lernprozesse angeregt und Ergebnisse über Erfolge festgehalten werden. Gemeinsam mit den Eltern schauen wir das Portfolio im Elterngespräch an und tauschen uns darüber aus. Es ist eine tolle Möglichkeit für Eltern, an den Entwicklungsschritten ihrer Kinder in der Krippe teilzuhaben. Eltern können sich jederzeit an der Gestaltung des Portfolios beteiligen und eigene Beiträge von Zuhause mitbringen. Das Portfolio ist für das Kind und somit jederzeit zum Anschauen erreichbar und darf auch nach Hause ausgeliehen werden.

Konzeption Kinderkrippe Löwenburg

Eingewöhnung

Der Übergang aus der Familie in den noch neuen Lebensbereich Kinderkrippe, stellt für viele Kinder eine besondere Herausforderung dar. Um das Kind möglichst behutsam und stressfrei an diese erste längere Trennungsphase von den bislang wichtigsten Bezugspersonen heranzuführen, legen wir Wert auf eine fachlich fundierte, gut vorbereitete und individuell ausgerichtete Eingewöhnungsphase.
Dabei orientieren wir uns an dem Eingewöhnungsmodell von Infans.

Um den Übergang von der Familie in die Krippe optimal zu gestalten, bedarf es einer engen Zusammenarbeit zwischen Eltern und Bezugserzieherin. Diese hat das Ziel, eine emotionale und kontinuierliche Bindung zu schaffen, die dem Kind inneren Halt, Schutz, Sicherheit, Geborgenheit und Urvertrauen bietet.
Nur eine behutsame Eingewöhnungszeit prägt das Bindungs- und Lernverhalten des Kindes positiv.
Eine gute Eingewöhnung ist mittlerweile ein Standardqualitätsmerkmal für eine gute Krippe.

Alles was die Eltern im Vorfeld darüber wissen müssen, bekommen sie in unserem Eingewöhnungsflyer und dem ausführlichen Erstgespräch mit der Bezugserzieherin mitgeteilt.

Tagesablauf / Angebote / Rituale

Tagesablauf

07:00 - 08:00 Uhr:Ankommen und Begrüßung, Frühstückszubereitung
ab 08:30 Uhr:gemeinsames Frühstück
ab 09:00 Uhr:Morgenkreis in den Gruppen
ab 09:30 Uhr:Freispielzeit/Angebote im Bewegungsraum/Atelier/ 

Wasserspielbereich/Spielen im Freien
ab 11:30 Uhr:Mittagessenszeit
ab 12:30 Uhr:Schlafenszeit/Ruhephase

Freispielzeit im Gruppenraum
12:30 - 13:30 Uhr:1. Abholzeit
16:00 - 17:00 Uhr:2. Abholzeit für Ganztagesgruppe

 

Dieser Tagesablauf dient uns als Grundgerüst. Natürlich ist eine flexible Tagesgestaltung bei Kindern unter 3 Jahren unumgänglich, da sie die unterschiedlichsten Bedürfnisse haben. Unser Krippenalltag steckt voller Bildungsmöglichkeiten für die Kinder. In alltäglichen Situationen erwerben Kinder in der Auseinandersetzung mit anderen Menschen und Dingen, Kenntnisse und Fähigkeiten. Diese wollen wir wahrnehmen und unterstützen, darum sehen wir den Alltag als vorrangiges Lernfeld. Das bedeutet für unseren Tagesablauf, dass wir trotz einer Struktur genügend Spielraum lassen möchten, um den Kindern Zeit zu geben, genau diese Möglichkeiten auszuschöpfen und sich zu erproben z.B. beim Treppe erklimmen, Schuhe anziehen, Tisch decken usw.


Angebote/Aktivitäten

Die Zeit zwischen Frühstück und Mittagessen nutzen wir für ganz unterschiedliche Aktivitäten.

Mit dem Morgenkreis als festes Ritual beginnt der Tag. Die Gruppe kommt für 10 - 15 Minuten zusammen, begrüßt sich gemeinsam mit einer Handpuppe, singt Lieder oder spielt.

Je nach Interessen und Bedürfnissen der Kinder wird dann entschieden, ob Angebote im Atelier, Bewegungsraum oder Gruppenraum stattfinden.
Dabei sind unsere Angebote nicht zu vergleichen mit denen im Kindergarten.
Kleinstkinder lernen nicht durch hören oder sehen, sondern durch selbst handeln. Deshalb stellt die Erzieherin in einem Bereich oft auch einfach neues Material zur Verfügung, regt die Kinder an, es auszuprobieren und ist dabei verlässlich an ihrer Seite.

Neben der nötigen Struktur mit Wochenplänen und Terminen achten wir vor allem darauf, flexibel auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen.
Alle Bildungs- und Entwicklungsbereiche finden regelmäßig ihren Platz.
Und für das freie Spiel der Kinder bleibt natürlich genügend Zeit getreu dem Motto „wer spielt, der lernt!“.


Rituale

Damit die Kinder sich nicht zwischen verschiedenen Programmpunkten hin- und hergeschoben fühlen und damit sie nicht nur auf kaum verständliche sprachliche Aufforderungen der Erzieherin angewiesen sind, nutzen wir als Signale für neue Tagesphasen immer wiederkehrende Rituale z.B. ein Lied, eine Handpuppe oder eine Triangel. Diese geben den Kindern Sicherheit, grenzen Zeiträume und Tagesphasen ein und zeigen, dass bestimmte Situationen des Tages und Aktivitäten immer wiederkehren. Außerdem geben wir den Aktivitäten einen klar erkennbaren Ort, z.B. findet der Morgenkreis immer in der Mitte des Gruppenraums statt, das Essen im Bistro usw.

Räumlichkeiten

Unsere Räume sind speziell für die Bedürfnisse von Kleinstkindern konzipiert und bieten uns viele Möglichkeiten:

  •       Individuelle Gruppenräume mit Märchenmuscheln als Rückzugsmöglichkeit
  •       Schlafräume, in denen jedes Kind seinen eigenen Schlafplatz hat
  •       ein Wickelbereich mit Wasserspielbereich
  •       ein Atelier, um Kreativität auszuleben
  •       einen Bewegungsraum mit anregungsreichen Materialien
  •       ein Bistro mit Kinderküche
  •       ein gemütlicher Elternbereich
  •       eine überdachte Veranda und einen eigenen Außenbereich mit großer Sandlandschaft

Wir bieten den Kindern eine Umgebung, in der sie gefahrlos und liebevoll behütet, jeden Tag die Welt um sich herum entdecken, erforschen und erfahren können. Sie bieten Herausforderungen durch Podeste, Stufen und schiefe Ebenen. An Entspannungsmöglichkeiten wurde ebenfalls gedacht.

Wir sorgen durch eine Grundordnung für eine klare Raumstruktur, die den Kindern die Sicherheit bietet, das Spielmaterial jeden Tag am gleichen Ort wieder zu finden.

Es ist uns wichtig, dass die Kinder sich und ihre Familien in den Räumen wiederfinden, deshalb gestalten wir im Gruppenraum eine Familienwand.

Wir möchten den Kindern in unseren Räumen viel selbstständiges Handeln ermöglichen. Hierfür sind die persönlichen Portfolioordner im Regal jederzeit für die Kinder zugänglich. Alle Bilder und Spielmaterialen sind auf Kinderhöhe erreichbar. Garderobenplätze, Eigentumstaschen und vieles mehr werden mit einem Foto des Kindes gekennzeichnet.

Gruppenraum
Gruppenraum
Küche
Küche
Bistro mit Kinderküche
Bistro mit Kinderküche
Schlafraum
Schlafraum
Atelier
Atelier

Außenanlage

Unser Außengelände bietet den Kindern vielfältige Möglichkeiten zur Bewegungs-, Sinnes- und Naturerfahrung.

Es wurde bewusst sehr natürlich gehalten. Mit unterschiedlichem Untergrund (Wiese, Sand, Platten), einer Hügellandschaft mit integrierter Rutsche, einer Dschungelbrücke, einer Vogelnestschaukel und einer rustikalen Holzhütte (zum Verkriechen oder für Rollenspiele) können die Kinder ihre Bewegungs- und Experimentierfreude ausleben.

Ein Highlight unseres Außengeländes ist der große Sandspielbereich.

Mit Rollern, Schubkarren, Lauf- und Dreirädern können die Kinder auf der Hoffläche fahren. Daneben steht auch die überdachte Veranda zur Verfügung.

Wir gehen täglich mit den Kindern nach draußen! Ausgerüstet mit Matschhose und Gummistiefel gibt es „fast“ kein schlechtes Wetter. Wenn es sehr kalt ist, sind auch mal nur 10 Minuten frische Luft von großer Bedeutung. Das stärkt das Immunsystem. Kinder brauchen Matsch und Dreck, gerade in diesem Alter ist es wichtig, auch damit sinnliche Erfahrungen zu machen und sich ausleben zu dürfen.

Spielsachen für Draußen
Spielsachen für Draußen
Gebäude 1
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Gebäude 2
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